Für Unternehmen
Eine Datei macht Ihre Datenflüsse prüfbar.
Ihre Website legt in einer einzigen Datei offen, wohin Personendaten fliessen – maschinenlesbar, auf Ihrer eigenen Domain, von diesem Register wöchentlich nachgemessen. Öffentlich, prüfbar, vergleichbar.
Die erste Deklaration ist live – unsere eigene, als Referenzumsetzung. Ihre wird die zweite →
53 der gemessenen Websites führen bereits freiwillig eine
security.txt – Konventionen unter /.well-known/ setzen sich
durch, wenn der Nutzen einleuchtet.
Das Register
Gemessen, bevor jemand fragt
Der Scanner vermisst Schweizer Websites von aussen und hält fest, welche Drittdienste statisch eingebunden sind. Daraus entsteht für jede Website ein öffentliches Profil – ohne Anmeldung, ohne Gebühr, ohne Bewertung. Die Messung führt kein JavaScript aus; jeder Befund ist eine Untergrenze, nie eine vollständige Liste.
Wer sein Profil sieht und die eigene Sicht ergänzen will, hinterlegt eine Deklaration auf der eigenen Domain. Der Scanner läuft wöchentlich – danach steht sie im Register, ohne dass sich jemand anmelden muss.
Für Ihre Organisation
Warum deklarieren?
Prüfbares Vertrauen
«Wir nehmen Datenschutz ernst» schreibt jede Website. Die Deklaration ist die Version dieses Satzes, die jede Kundin und jedes Werkzeug nachprüfen kann.
Anfragen vorwegnehmen
Beschaffungsstellen, Grosskunden und Auftraggeber fragen zunehmend nach Datenflüssen und Unterauftragnehmern. Eine URL beantwortet den Fragebogen, bevor er kommt.
Die eigene Website im Griff
Der öffentliche Abgleich gemessen ↔ deklariert zeigt, wenn auf Ihrer Website ein Dienst auftaucht, den nie jemand beschlossen hat – bevor es jemand anderes merkt.
Die Rechtslage: Die Informations- und Auskunftspflichten des DSG gelten seit dem 1. September 2023. Ihre vorsätzliche Verletzung kann Bussen bis CHF 250'000 nach sich ziehen (Art. 60 DSG) – gerichtet an die verantwortlichen Personen persönlich, nicht nur an die Firma. Eine öffentliche, maschinenlesbare Deklaration zeigt, dass Sie diese Pflichten ernst nehmen.
Wir zuerst
Diese Website deklariert selbst
Wer Transparenz verlangt, deklariert zuerst selbst. Unsere eigene Deklaration liegt dort, wo sie nach diesem Standard hingehört – und ist bewusst kurz: keine Drittanbieter, keine Cookies, keine Zugriffsprotokolle; JavaScript nur lokal für Suche und Generator, ohne jede Datenübertragung.
Für Organisationen
Selbst deklarieren
Der Generator führt Sie durch alle nötigen Fragen und erzeugt Ihre fertige
datenfluss.json – mit Vorlagen für die häufigsten Fälle, einem Katalog
gängiger Dienste und einer Prüfung nach Schweizer Drittland-Regeln. Ihre Eingaben
verlassen den Browser nicht.
Spezifikation, Validator, Renderer und Scanner sind offen und kostenlos – MIT für den Code, CC BY 4.0 für die Spezifikation. Alles auf GitHub →
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Drei Vertrauensstufen
Wie aus Messung Vertrauen wird
Gemessen
Aussen-Scan mit offener Methodik und Datum. Braucht keine Mitwirkung der Organisation.
Deklariert
Die Organisation legt ihre eigene, maschinenlesbare Datei auf ihre Domain. Öffentlich und damit lauterkeitsrechtlich verbindlich.
Verifiziert
Prüfung durch unabhängige Dritte – bewusst nicht durch dieses Register. Das Register macht sichtbar, es bewertet nicht.
Der naheliegende Einwand
Warum sollte gelingen, was P3P nicht schaffte?
Das W3C liess Websites schon 2002 ihre Datenpraktiken maschinenlesbar deklarieren – P3P scheiterte, weil kaum Software die Angaben las und kopierte Gefälligkeits-Policies folgenlos blieben. Dieser Standard beginnt deshalb am anderen Ende: Der Scanner misst ohne Mitwirkung der Organisationen, das Register ist damit vom ersten Tag an nützlich – und jede Deklaration wird öffentlich an der Messung gespiegelt. Eine kopierte Deklaration fällt am Messwert auf.
Die ausführliche Einordnung zu P3P, dem W3C Data Privacy Vocabulary und den App-Store-Privacy-Manifesten steht in der Spezifikation auf GitHub →